Sonntag, 21. Dezember 2014

Eingewöhnungsphase: Stadt- & Umgebungserkundung - erste Schicht alleine ...


18.12.2014 – Stadterkundung

Heute bin ich gemütlich aufgestanden und hab erstmal gefrühstückt. Und da das eine Mädl heute weitergereist ist, bin ich jetzt in ein unteres Bett vom Stockbett gezogen =) yeah. Danach hab ich mich auf den Weg in die Stadt gemacht, da mich ein Hostelbewohner, der auf ner Apfelfarm arbeitet, gefragt hat ob ich ihm bei der Post etwas besorgen kann. Also hab ich gleich mal die Chance genutzt und die Stadt erkundet.

In der ganzen Stadt verteilt, findet man die unterschiedlichste Weihnachtsdekoration und die hab ich euch gleich mal fotografiert =):



 
Bin dann auch die Marine Parade entlang gegangen und bin am I-Site (=Touristeninformation) vorbeigekommen und hab mir gleich mal ein paar Flyer mitgenommen.

 

Dort hab ich dann mal wieder nen Spruch entdeckt:

White waves upon the ocean

Will beat a path to where I roam

For in my heart there is a presence

And I will call the presence home.

Weiter ging’s dann zum Strand, leider ist es kein Sandstrand aber trotzdem sehr schön und vor allem war er menschenleer, obwohl es ziemlich warm war. Mit den Füßen hab ich auch schon mal die Wassertemperatur gemessen *gg*.


 

An der Marine Parade entlang ist viel Grün und man sieht auch schöne Blumenbeete =). Es gibt auch kleine niedliche und ziemlich schöne Häuser mit Ausblick aufs Meer.
 

 
Am Nachmittag war es ziemlich heiß und somit hab ich im Hostel eher relaxed und hab mir dann nur Nudeln mit Käse, Speck und Ei gemacht.
 
Vor dem Schlafen gehen hab ich mir dann noch „Christmas Vacation / Eine schöne Bescherung“ mit Chevy Chase auf Englisch angeschaut. Hab ich billig auf I-Tunes ergattert. =) Leider ist die beste und lustigste Szene in der deutschen Version, in Englisch ganz anders und nicht so lustig, aber der Film ist ein Weihnachtsklassiker und somit immer lustig. Auch wenn hier am anderen Ende der Welt mit der Wärme, Sonne und ohne Punsch und Glühwein nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkommt, zumindest als Europäer ist das schwer. Aber naja nächstes Jahr dann wieder =).
 

19.12.2014 – Abendessen mit Verena (aus Österreich) im Irish Pub
Heute war mal wieder nicht so ein aufregender Tag und ich war dann mal nachdem Frühstücken und weil ich nicht wirklich was zu tun hatte, um die Mittagszeit erstmal eine Stunde spazieren – natürlich ist die schönste Kulisse hier der Strand und diesmal bin ich in die andere Richtung gelaufen und hab einen schönen Brunnen und das National Aquarium von Neuseeland entdeckt. Hab dann die Aussicht genossen, ein bisschen Weihnachtslieder gehört.




Mittags hab ich nur nen Apfel gegessen, denn da es so heiß ist hab ich kaum Appetit untertags. Hatte dann von 15-18 Uhr Dienst und der war aber ganz entspannt. Wir Backpacker müssen uns echt nur um das Einchecken, Auschecken, das Betten machen (wenn neue Leute kommen oder welche auschecken) und das Waschen und Abnehmen der Wäsche kümmern. Ja das Telefon beantworten gehört auch dazu, aber alle E-Mails werden vom Manager / Besitzer bearbeitet und somit ist es wenn nicht grad Unmengen an Leute auschecken, eigentlich ganz entspannt. Aja und nachmittags hab ich dann endlich meine Chefin (die Besitzerin des Hostels) kennengelernt. Sie ist ursprünglich aus den States und voll nett. Hab dann gleich mit ihr gesprochen und wir können einmal pro Woche gratis unsere Wäsche waschen und mein Abfahrtsdatum (letzten Arbeitstag) haben wir auch besprochen. Und jetzt kommt die allerbeste Nachricht – ich muss doch nicht für eine Woche putzen, da doch noch ein neues Mädl gekommen ist, die ab sofort fürs putzen zuständig ist – I’m so happy =).
Abends bin ich dann mit einer anderen Mitarbeiterin, Verena (aus Österreich), ins Irish Pub Abend essen gegangen. War richtig nett und wir haben auch gleich mal darüber geredet, was wir zu Weihnachten und/oder zu Silvester machen können =). Ich hab mir nen Apfel-Cider und einen Chicken Satay Burger gegönnt.


Danach waren wir noch im Supermarkt und da Verena ihren Reisepass nicht mithatte, hatte sie mich gebeten, ihr Zigaretten zu kaufen. Jedoch wurde aus unserem Plan anfangs nichts, denn obwohl ich mich im Supermarkt an einer anderen Kassa angestellt habe, hat der Mitarbeiter auch ihren Pass sehen wollen, da wir ja gemeinsam hier sind. Ja ihr hört richtig, obwohl wir beide 24 Jahre sind – und nicht grad wie 14 aussehen, und ich ja auch meinen Reisepass mithatte, aber naja so ist Neuseeland halt. Und Verena musste dann auch den gewünschten Cider im Supermarkt zurücklassen. Aber wir Österreicher sind ja auch ned blöd und somit bin ich einfach alleine in den anderen Supermarkt gegangen und dort hab ich dann Zigaretten kaufen dürfen, ach herrje – man muss sich hier ein paar Tricks angewöhnen =), aber dann geht’s schon *gg*. Wieder zurück im Hostel hab ich noch ein bisschen gelesen, aber bin dann auch ziemlich bald ins Bett gegangen. Obwohls untertags immer sehr heiß wird, ist es total angenehm, da es abends schön kühl wird, aber man trotzdem noch draußen sitzen kann.



20.12.2014 – erster richtiger Dienst alleine
Heute hab ich mal etwas länger geschlafen und hab mir dann mal mein Müsli gemacht und das angenehmste ist ja überhaupt, dass es in der Früh meistens schon so warm ist, dass man in Dreiviertel-Hose, Top und mit Flip Flop (typisch neuseeländisches Schuhwerk) einfach im Hof frühstücken kann. Vormittags war ich dann kurz in der Stadt im Dollar King billige „Tupperschüsseln“ kaufen, da ich dann nicht immer nur eine Portion kochen muss und später hab ich dann mit ein paar Freunden geschrieben und einfach die Sonne auf der Veranda vorm Zimmer genossen. Bissl gelesen und Musik gehört.

Mittags hatte ich dann Dienst von 12-18 Uhr. Hab erstmal die Kassa gezählt und die noch fehlenden Betten frisch überzogen. Danach wurde es richtig stressig, da ich mich ja noch nicht wirklich 100%ig auskenne, dauert alles viel länger und ich muss alles noch genau kontrollieren und dann kamen ständig Leute zum Einchecken, das ging ja noch kassieren und herumführen. Danach kamen aber ein paar Langzeitbewohner, die zahlen wollten und alles Mögliche versucht haben weniger zu zahlen oder zu verkomplizieren, also hab ich mir erstmal Hilfe von Verena geholt. Eine unserer ältesten Bewohnerinnen (60+) wollte dann noch, dass wir ihr für Auckland ein Hostel buchen und das hat einige Zeit in Anspruch genommen. Im Büro ist es echt extrem heiß und ne Klima gibt’s leider auch ned =(. Zwischendurch hab ich mal Kassa nachgezählt und gleich mal 105 NZ$ zu viel gehabt. Brauchte wieder Hilfe und bin dann aber draufgekommen, dass ich eine Zahlung nicht eingetragen hatte und dann hat’s gsd wieder gestimmt. Später hab ich dann noch die trockene Wäsche abgenommen und zusammengelegt. Danach haben noch 2 Mädls eingecheckt. Die beiden waren ca. 18 oder 19 Jahre und haben natürlich mit mir Englisch gesprochen, nur das lustigste ist dann wenn sie vor mit untereinander Deutsch reden, aber nicht mitbekommen, dass ich auch Deutsch sprechen kann =).

Kurz vor Dienstschluss hab ich dann angefangen meine Nudeln zu kochen. Und Punkt 18 Uhr haben wir Schichtwechsel gemacht und ich hab dann fertig gekocht und gegessen. Nudeln mit Zucchini, Käse, Speck und Ei standen am Speiseplan. Danach hab ich noch ein bisschen DVD geschaut – The Closer – und danach wollte ich mir den gekauften Film „Every Jack has a Jill“ anschauen. Der sollte eigentlich auf Englisch oder Französisch möglich sein und ich hab dauernd probiert die Sprache zu wechseln, bis ich dann draufgekommen bin, dass er Englisch und Französisch gemischt ist und da es dann schon so spät war, war mir das etwas zu anstrengend dauernd den Untertitel mitzulesen und ich hab dann einfach noch ein bisschen Musik gehört und bin dann ziemlich schnell eingeschlafen.


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